Wer wir sind

Tobias

Ich bin Tobias, 25 Jahre alt und eben nach Berlin gezogen um in Frankfurt (Oder) meinen Master in Soziokulturelle Studien zu machen. Ich habe SMAG Ende 2015 angestoßen, als in den Nachrichten täglich über brennende Flüchtlingsheime berichtet wurde. Ich dachte mir: "Was muss noch geschehen, damit man was macht?" Die Antwort war: "nichts weiter". Also habe ich Julia und weitere Freunde angerufen und zu einem Bierchen getroffen. Dass wir heute da stehen, wo wir sind, hätte ich nie zu träumen gewagt.

Es ist super zu sehen, wie aus einer Idee eine Organisation wird. Mit einer Vision, viel Geduld und ganz viel Arbeit haben wir vieles geschafft, von dem viele behaupteten, es sei vergebene Mühe. Schluss ist deshalb aber noch lange nicht. Ein schwieriger Schritt, die Organisation zu erschaffen, ist gelungen. Nun geht es darum, am Ball zu bleiben, neue Projekte anzustoßen, mit anderen Organisationen zusammen zu arbeiten und die Chance zu nutzen, einen Mehrwert für die Gesellschaft zu schaffen.

Yara

Hi, ich bin Yara und ich bin froh hier zu sein, denn SMAG verkörpert genau den Ansatz, von dem ich seit langer Zeit selber überzeugt bin: Eine funktionierende Demokratie braucht einen vielfältigen Diskurs im ganzen Volk.

Ich mag Mitbestimmung und ich diskutiere gerne mit unterschiedlichen Menschen, deshalb bietet SMAG die perfekte Plattform für mich und mein Engagement. Praktisch, dass ich seit Beginn meines Studiums in Hamburg wohne, sonst hätte ich wohl alleine in meiner Heimatstadt Elmshorn ein eigenes SMAG gründen müssen. Mit dieser Gruppe macht das aber viel mehr Spaß und Hamburg ist auch einen Ticken geiler.

Sven

Moin, ich bin Sven und 29 Jahre alt. Als weißer, studierter Mann gehöre ich statistisch wohl zu den privilegiertesten Personen. Diese Position will ich nicht zu meinem eigenen Vorteil nutzen, sondern etwas an die Gesellschaft zurückgeben. Es ist erschreckend, wie der derzeitige Rechtsruck in ganz Europa die fremdenfeindlichen Vorurteile offenbart, nach denen Einige ihre Meinung bilden. Hier ein wenig Aufklärung zu betreiben und vielleicht sogar zur Selbstreflektion anzuregen, finde ich sehr wichtig. Zu SMAG bin ich gekommen, als ich auf der Facebook-Seite meines alten Fachbereichs Tobis Aufruf gelesen habe, in dem er die Idee eines Vereins zur politischen Bildung geschildert hat. Ich dachte: „Jetzt, wo ich in meinem Studium so viel über die gesellschaftlichen Zusammenhänge gelernt habe, wäre es doch eine lohnende und faire Sache, dieses Wissen auch an andere weiterzugeben.“ Ich habe mich dann bei ihm gemeldet und bin zu einem Treffen gekommen. So nahm alles seinen Lauf…

Jan

Moin moin, mein Name ist Jan! Ich bin in Itzehoe geboren, dort zur Schule gegangen und zum studieren in die schönste Stadt Deutschlands - Hamburg - gezogen. Zwischen Abitur und Studium habe ich einen Bundesfreiwilligendienst in einer Kindertagesstätte absolviert, um mich einerseits ein Jahr lang mit Blick auf die Zukunft zu orientieren und andererseits etwas Soziales und Sinnvolles zu tun.

Nun studiere ich bereits seit gut zwei Jahren Sozialökonomie an der Universität Hamburg, wodurch ich über meinen Kommilitonen Tobias auf die geplante Vereinsgründung SMAG aufmerksam wurde. Ich war schnell vom grundlegenden Gedanken von SMAG überzeugt, im Bereich der politischen Bildung zu arbeiten. Passend dazu kam mir in den vorangegangenen Wochen immer öfter der Gedanke, dass politische Bildungsarbeit dazu beitragen sollte, dass sich jeder eine Meinung bilden kann, ohne durch Populismus und Fehlinformationen manipuliert zu werden.

Basti

Ich bin Basti und studiere Soziologie und Wirtschaft in Hamburg. Nach der Schule habe ich eine Ausbildung zum Bankkaufmann gemacht. Dabei habe ich Menschen geholfen, einen Überblick über ihre Finanzen zu bekommen. Ich habe mich aber auch immer gefragt, wie es im Großen und Ganzen ist – wie Menschen in unserer Gesellschaft zusammenleben und welche Probleme dabei entstehen können. Mich interessiert zum Beispiel, welche Rolle unsere beruflichen Tätigkeiten oder unsere Herkunft hierbei spielen. Diese Fragen sind für mich so wichtig, dass ich sie auch in der Fußgängerzone, in den sozialen Netzwerken oder in der Kneipe besprechen möchte. Gleichzeitig kommt es mir darauf an, mich mit unterschiedlichen Menschen über diese Fragen auszutauschen – egal ob Student oder Handwerkerin, Angestellte oder Freiberufler, Beamter oder Managerin. Ich will wissen, was all diese Leute denken und zu sagen haben. Sie sollen mitreden, ihre Sicht der Dinge schildern und ihre Meinung äußern können. Ich möchte, dass wir alle entscheiden und etwas ändern. Denn in unserer Demokratie darf jeder mitbestimmen.